Bärbel Rothhaar
 
zurück Duftinstallation, 2006

Während ihrer Zusammenarbeit mit der Biologin Dorothea Brückner lernte Bärbel Rothhaar die Forschung zur Duftwahrnehmung und -kommunikation der Honigbienen kennen. Im Labor der Forschungsstelle für Bienenkunde der Universität Bremen begegnete Bärbel Rothhaar den verschiedenen Duftstoffen, mit denen dort experimentiert wird. Im Sinne einer synästhetischen Reaktion begann sie Formen als Interpretationen des jeweiligen Duftes zu zeichnen. Daraus entwickelte sie keramische Duft-Objekte, die mit Hilfe von Zerstäubern ihre Düfte verströmen. In der Ausstellung "Bienenräume" im Haus der Wissenschaft Bremen, 2006, wurde diese Installation zum ersten Mal gezeigt.

In der Ausstellung wurden die Duftstoffe nicht benannt, damit die Besucher frei dazu assoziieren konnten. Es bestätigte sich die Annnahme, dass Duft Erinnerungen mobilisiert, die häufig mit bestimmten Emotionen verknüpft sind. Es ist ein interessantes Thema - sowohl für die Wissenschaft wie die Kunst - , Prozesse der Duftverarbeitung und -erinnerung bei Menschen und Honigbienen zu vergleichen.
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