Bärbel Rothhaar
 
zurück geliebte k.

Szenische Inszenierung von Bärbel Rothhaar
in Zusammenarbeit mit
Kathi Kelsh - Violine
Lothar Nierenz -Violine
Sonya Martin - Schauspiel, Tanz

Umweltbundesamt Berlin, 10. Februar 2000
Gedok Hannover, 4. November 2000

Das Projekt ist der 1996 verstorbenen Wissenschaftlerin und Künstlerin Elke Niegengerd gewidmet und trägt den Titel eines ihrer Gedichte „geliebte k.“

Eine karge Installation mit Eisblöcken, in die Fische und Schuhe eingefroren sind, bildet den Aktionsrahmen für die Performance. Bärbel Rothhaars Live-Malerei auf einem Overhead-Projektor schafft ein sich ständig veränderndes Bühnenbild, das auf die musikalischen und schauspielerischen Elemente reagiert. Sonya Martin interpretiert die Gedichte auf vielfältige Weise - sprechend, tanzend und übersetzt in Bewegung. Als weiteres Element stimmen die Violinduos von Béla Bartók existentielle Inhalte volkstümlicher Musik an: jahreszeitliche Feste zu feiern, einen Partner zu werben, zu trauern.

Die aufgehängten Eisblöcke schmelzen im Verlauf der Performance und das Geräusch der fallenden Tropfen wird zum Motiv verrinnender Zeit. Es ist ein leises Geräusch, das immer wieder untergeht, um sich in stillen Momenten doch als unerbittliches Hauptmotiv zu entpuppen.
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